Antworten zu Fördermitteln, ZIM und Forschungszulage

Förderlandschaft verstehen

Für Selbständige kommen je nach Vorhaben unterschiedliche Förderungen infrage – z. B. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung, Innovations- und Digitalisierungsförderung sowie Energieeffizienzprogramme. Welche Förderung passt, hängt von Branche, Unternehmensphase, Standort und Projektziel ab.

Ja, Fördermittel lassen sich häufig kombinieren, wenn die jeweiligen Richtlinien es erlauben und keine Doppelförderung derselben Ausgaben entsteht.

Wichtig sind eine klare Kostenzuordnung, eine sinnvolle Reihenfolge der Anträge sowie die Einhaltung von Beihilfegrenzen bzw. Programmvorgaben.

ZIM auf einen Blick

ZIM ist ein bundesweites, technologieoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen. Es eignet sich hervorragend für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu marktreifen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro. Auch nicht-wirtschaftliche Forschungseinrichtungen können als Kooperationspartner im ZIM gefördert werden.

Die Förderquote liegt meist zwischen 25 % und 45 % der förderfähigen Kosten. Sie hängt von der Unternehmensgröße, dem Standort und der Projektart ab.

Beides ist möglich. ZIM fördert sowohl Einzelprojekte von Unternehmen als auch Kooperationsprojekte zwischen mehreren Unternehmen oder mit Forschungseinrichtungen.

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Im Playbook finden Sie alle wichtigen Informationen zu Antragsberechtigung, Kooperationsmodellen, förderfähigen Kosten, Förderquote, Ablauf und Fristen.

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Forschungszulage auf einen Blick

Die Forschungszulage ist eine staatliche Steuerförderung für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Unternehmen erhalten einen prozentualen Zuschuss auf förderfähige FuE-Aufwendungen.

Anspruch auf die Forschungszulage haben steuerpflichtige Unternehmen in Deutschland, die ein begünstigtes Forschungs- oder Entwicklungsvorhaben durchführen und die gesetzlichen Kriterien erfüllen.

Die Forschungszulage beträgt grundsätzlich 25 % der förderfähigen Aufwendungen. Für KMU kann sie bis zu 35 % betragen.

Förderfähig sind vor allem die Bruttolöhne der im FuE-Projekt tätigen Mitarbeitenden sowie Auftragsforschung und bestimmte Eigenleistungen.

Ein Projekt gilt im Sinne der Frascati-Kriterien dann als Forschung und Entwicklung, wenn es auf neue Erkenntnisse oder die Lösung wissenschaftlich-technischer Unsicherheiten abzielt und systematisch durchgeführt wird. Reine Routinearbeiten, Standardanpassungen oder rein technische Umsetzungen zählen in der Regel nicht dazu.

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Weitere Förderprogramme

Die BAFA fördert Investitionen in hocheffiziente Querschnittstechnologien, Prozesswärme aus erneuerbaren Energien sowie energetische Optimierungen von Anlagen.

Die BAFA fördert unter anderem Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen, Energieberatungen sowie Programme zur Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen.

BAFA ist vor allem Zuschuss- und Abwicklungsbehörde, die KfW ist primär eine Förderbank. Beide unterscheiden sich in Instrumenten, Zielgruppen und Antragswegen.

In vielen Fällen ist eine gleichzeitige Nutzung ausgeschlossen, um Überförderung zu vermeiden. Es gibt jedoch Ausnahmen, wenn die maximalen Förderquoten eingehalten werden.

Eine Kombination ist grundsätzlich möglich, solange keine Doppelförderung derselben Kosten vorliegt und die beihilferechtlichen Grenzen eingehalten werden.

Das ist unterschiedlich: Viele Landesprogramme haben eine laufende Einreichung, andere arbeiten mit festen Ausschreibungen und Deadlines.

Landesprogramme lohnen sich oft für kleinere Projekte mit regionalem Bezug oder wenn Bundesprogramme nicht optimal zum Vorhaben passen.

KMU-innovativ ist eine Förderinitiative des BMBF für technologisch besonders anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in KMU.

Teilnehmen können KMU, die ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko eingehen und deren Projekt eine signifikante Innovation für den Markt darstellt.

ZIM oder Forschungszulage – welche Förderung passt besser?

ZIM ist meist die bessere Wahl für geplante FuE-Projekte, die als Zuschuss mit klarer Projektstruktur gefördert werden sollen. Die Forschungszulage ist oft sinnvoller, wenn FuE steuerlich geltend gemacht werden soll und mehr Flexibilität beim Projektzeitpunkt gefragt ist. Welche Förderung besser passt, hängt vor allem von Projektart, Kostenstruktur und dem gewünschten Förderweg ab.

Zusammenarbeit mit innpuls

Wir beraten zu einer Vielzahl von Förderprogrammen. Eine Übersicht über die Förderprogramme finden Sie auf der entsprechenden Seite. Programme der Grundlagenforschung ohne Industriebeteiligung werden von uns nicht betreut.

Wir kooperieren bundesweit mit einer Vielzahl renommierter Universitäten und Hochschulen sowie gemeinnützigen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Unsere Unternehmenskunden sind Mittelständler, Großunternehmen und Konzerne.

Die Förderchancen liegen je nach Programm zwischen 50 und 90 %. Aufgrund unserer Erfahrungen geben wir jedoch individuelle Einschätzungen je nach Projekt und kommunizieren diese stets transparent.

Von der Idee bis zur Förderung ist mit einem Aufwand von etwa ein bis zwei Arbeitstagen Ihrerseits zu rechnen. Auf Basis Ihrer Angaben und gemeinsamer Gespräche erarbeiten wir dann alle notwendigen Unterlagen.

Je nach Programm ist von der Idee bis zur Förderung mit einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten zu rechnen.

Die Ersteinschätzung und ein erster Beratungstermin sind für jeden jederzeit kostenlos.

Das Leistungsspektrum umfasst die Erstellung der vollständigen Antragsunterlagen inklusive Vorhabensbeschreibung, formaler Begleitdokumente sowie die Bearbeitung von Rückfragen des zuständigen Projektträgers. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids unterstützt innpuls zudem bei der organisatorischen Abwicklung des Projekts.